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Unsere Gemeinschaft
Unsere
Spiritualität
So leben
wir
Für
die
Menschen da
Kontakte
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Wort der Generaloberin
Liebe BesucherInnen unserer
Homepage!
Ich freue mich, dass Sie mit uns im Glauben unterwegs sind. Unser Ordensleitbild,
das wir in gemeinsamer Arbeit formuliert haben, kann uns in einem lebendigen
Unterwegs-sein begleiten.
Wir begehen das "Jahr der Bibel". Die Bibel ist die gemeinsame Grundlage
aller Christusnachfolge in der Kirche.
Nachfolgend möchte ich Ihnen einige Gedanken zu unserem Ordensleitbild - Unsere Spiritualität, Punkt 1
mitteilen:
Als Marienschwestern vom Karmel orientieren wir
uns am Evangelium Jesu Christi.
Das Wort Gottes ist die erste Quelle jeder Spiritualität.
Es nährt eine persönliche Beziehung zum lebendigen Gott und zu
seinem heilwirkenden und heiligenden Willen. Die Heilige Schrift ist ein
„reiner, unversiegbarer Quell des geistlichen Lebens“ (PC).
Jesus ist das lebendige Evangelium, „Bote und Botschaft“, so sagt Johannes
vom Kreuz (CA 6,6). Es geht ihm dabei nicht um eine dogmatische Aussage oder
Erklärung über Gott, sondern um die existentielle Erfahrung der
Gegenwart und der Liebe Gottes. „Schau auf den Menschgewordenen und du wirst
mehr finden, als du denkst“ (2S 22,5).
Teresa von Avila erlebt Jesus als „lebendiges Buch“. Sie sagt: „Die göttliche
Majestät selbst war das wahre Buch, in dem ich die Wahrheit schaute.
Gepriesen sei dieses Buch! Es prägt das, was man lesen und tun soll,
so tief ein, dass man es nicht vergessen kann“ (Leben 26,7). „Betrachtet viel
die Menschheit Jesu.“
„Von großem Wert ist die gemeinschaftliche Bibelbetrachtung. Sie führt
zum freudigen Teilen der aus dem Wort Gottes geschöpften Reichtümer,
durch die wir gemeinsam wachsen und einander helfen, im geistlichen Leben
Fortschritte zu machen. Aus der Meditation des Wortes Gottes und besonders
der Geheimnisse Christi erwachsen die Intensität der Kontemplation und
der Eifer der apostolischen Tätigkeit“ (VC).
Wesentlich ist, das Wort nicht nur zu hören, sondern zu tun. „Hört
das Wort nicht nur an, sondern tut es; sonst betrügt ihr euch selbst“
(Jak 1,22). Die alten Wüstenväter sagten zu denen, die sich beklagten,
dass sie nicht wüssten, wie sie es angehen sollen: „Wende das praktisch
an, was du schon verstanden hast, dann wirst du auch den Rest verstehen.“
Für uns übertragen heißt das: Lebe das vom Evangelium, was
du verstanden hast und du wirst immer mehr verstehen und existenziell erfassen.
Zum Nachdenken
Wie ist Jesus den Menschen begegnet?
Was heißt das für unsere Begegnungen mit Mitschwestern, mit unseren
MitarbeiterInnen, mit denen, die uns anvertraut sind: Kinder, Jugendliche,
alte und kranke Menschen, Gäste, Hilfesuchende jeder Art, die an unsere
Tür klopfen?
„Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“
Mt 25,40.
Fragen wir uns einmal in einer stillen Stunde: Welches Wort Jesu ist es, das
mein Leben, mein Beten, mein Arbeiten beseelt, verändert hat, mir Kraft
gibt, mich betroffen macht?

Generaloberin
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