 |

Unsere Gemeinschaft
Unsere
Spiritualität
So leben
wir
Für
die
Menschen da
|
"Boda-Boda" - Ugandische Mobilität
Die „Boda-Bodas“, leichte Motorräder,
bringen einen zu individuellen Zielen. Obwohl unser Bischof es nicht gerne
hat, wenn Schwestern ein Boda-Boda benützen, war ich schon einmal gezwungen,
10 km auf einem solchen Vehikel zurück zu legen. Es war der Tag, an dem
ich meinen ersten Unterricht in Kagavu hatte. Ich war in der Früh nach
Mityana gefahren, um einen Text für den Unterricht ablichten zu lassen.
Um dann zum Unterrichtsbeginn zurecht zu kommen, musste ich ein Boda-Boda
nehmen, denn auf ein Taxi muss man oft lange warten. Es gibt ja keinen Fahrplan.
So innige Stossgebete habe ich noch nie zum Himmel gesandt! Ich saß
im Damensitz hinter dem Fahrer, mit einer Hand hielt ich meinen Schleier,
mit der anderen suchte ich am Motorrad Halt. Um den Schlaglöchern auszuweichen,
fuhr er im Slalom dahin. Von Zeit zu Zeit schaute er nach hinten, ob ich doch
noch da sei. Noch dazu hatte ich den Eindruck, dass wir in der verkehrten
Richtung unterwegs waren. Die Leute schauten verwundert auf das seltsame Paar,
das da durch die Gegend fuhr. Mit der Hilfe aller Heiligen konnte ich meinen
ersten Unterricht in einer afrikanischen Schule pünktlich beginnen!
|

|
| Sr. Margit Zimmermann, Kyengeza, Mityana,
Uganda |
|
|
|
|